Die sonnigste Küste Spaniens, in der Landessprache Costa del Sol, ist eine der beliebtesten Urlaubsregionen des Landes. Ganz im Süden gelegen, ist es die, von der Sonne am meisten verwöhnte, spanische Küste. Die Costa del Sol ist DER Urlaubsmagnet für alle die Sonne, Strand und Meer lieben. Lange, feine Sandstrände laden zu entspannten Urlauben in Spanien ein.
Die vielen hübschen Urlaubsorte bieten eine Vielzahl an Unterkünften, Unterhaltungsmöglichkeiten, oder einfach Entspannung pur.
Die bequemste Anreise ist per Flugzeug. Der Flughafen Malaga liegt zentral an der Küste und wird von vielen deutschen Fluggesellschaften direkt, oder in der Nebensaison teilweise mit Zwischenstopp angeflogen.Von hier aus sind die meisten Urlaubsorte innerhalb einer Stunde erreicht.
Die Costa del Sol erstreckt sich von der Costa de Almeria im Norden, bis zur Straße von Gibraltar im Süden. Tarifa, der südlichste Punkt Spaniens, trennt die Costa del Sol von der Costa de la Luz und ist gleichzeitig die Stelle Europas, die Afrika am nächsten liegt.
Die wohl bekanntesten Urlaubsorte an der Costa del Sol, sind Marbella, Torremolinos und Estepona, doch auch kleinere Orte wie Nerja, oder Fuengirola haben ihre Reize.
Doch nicht nur die Küste ist ein beliebtes Urlaubsziel, auch das Hinterland der Costa del Sol bietet viele, interessante Regionen.
Wer die Costa del Sol bereist und nicht nur am Strand liegen möchte, sollte sich einen Mietwagen leihen. Mietwagenstationen gibt es in so gut wie jedem Urlaubsort, sowie an den Flughäfen der Region. Die meisten Firmen verlangen ein Mindestalter von 21 Jahren zum Leihen, sowie eine Kaution die per Kreditkarte, in Ausnahmefällen auch in bar hinterlegt werden kann.
Die Hochsaison ist an der Costa del Sol im Sommer. Auch wenn die Temperaturen schnell die 30 Grad Grenze überschreiten, ist die Hitze doch besser zu ertragen als beispielsweise 30 Grad in Deutschland. Die trockene Luft und ein angenehm frischer Wind vom Mittelmeer machen die Temperaturen erträglich. An Hochleistungssport ist bei diesem Klima jedoch nicht zu denken. Für Wassersportler gibt es hier jedoch auch genügend Gelegenheiten sich aus zupowern, Surfen, Tauchen und Segeln ist an der Mittelmeerküste sehr beliebt. Der mondäne Ort Marbella ist für sein Jetset-Leben bekannt und hat einen großen Yachthafen. Hier trifft sich die Highsociety im Sommer
zum Feiern und Geld ausgeben.
Da die Costa del Sol doch nicht nur für den Strandurlaub am Mittelmeer geeignet ist, sondern auch kulturell einiges zu Bieten hat, sind die Besucher dieser Küste sehr unterschiedlich.
Es gibt geführte Rundreisen, an denen die geschichtsträchtigen Orte der Region erkundet werden, oder man erkundet die Gegend auf eigene Faust. Alleine die Stadt Malaga lohnt schon den Besuch an der Küste. Historische Bauwerke, Ruinen eines römischen Theaters und die Festung Gibralfaro sind nur einige der sehenswerten Attraktionen der Stadt. Zudem hat man von der Burg Alcazaba einen wunderschönen Ruhepunkt in der hübsch angelegten Parkanlage. Wer einmal einen echten spanischen Stierkampf erleben möchte, sollte den Besuch der Stierkampfarena der Stadt nicht versäumen, hier ist quasi der Ursprung des Stierkampfs entstanden. Doch auch Museumsliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Das Picasso Museum ist nur eines von über 20 interessanten Museen, die die Stadt beherbergt.
Wer den Strand der Costa del Sol verlässt und einen Ausflug ins Hinterland macht, fährt über Serpentinenstraßen ins gebirgige Landesinnere. Kleine, ursprüngliche Dörfchen mit urigen Kneipen und Marktplätzen auf denen die Bauern ihre Ware feil bieten, sowie unberührte Natur findet man hier vor. Besonders interessant sind jedoch die Städte Ronda und Granada, die auch bei einer Andalusien Rundreise nicht fehlen dürfen. Ronda ist eine alte Stadt, die auf zwei Felsen gebaut wurde. Verbunden werden diese Stadtteile durch drei Brücken. Die wunderschöne Stadt Granada, wurde lange Zeit von den Mauren besetzt und das spiegelt sich auch in der Architektur wieder. Die gigantische Alhambra, das Wahrzeichen der Stadt, zählt mit zum Weltkulturerbe. Sie besteht aus prachtvollen Palästen, Festungsbauten, Parkanalgen und wird von mehr als 2000 Metern Mauer umfasst. Die im maurischen Stil gehaltene Palastanlage ist aus dem 13. Jahrhundert ist besonders bekannt für ihre Stuckdecken, sowie dem Löwenbrunnen. Doch auch das Zigeunerviertel der Stadt, mit seinen Höhlenwohnungen und das maurische Viertel mit den engen Gässchen ist durchaus sehenswert.
